Willkommen auf der Webseite des Kreisverbandes Imker Oberallgäu

Der Kreisverband Imker Oberallgäu umfasst 15 Ortsvereine von Altusried und Dietmannsried im Norden bis nach Oberstdorf mit dem Kleinwalsertal im Süden.

Ein besonderes Anliegen unseres Verbandes ist neben der Betreuung der Ortsvereine die Reinzucht der Carnica Biene. Zwei staatlich anerkannte Hochgebirgsbelegstellen liegen in unserem Verbandsgebiet.

Die Belegstelle Gunzesried-Ostertal (1070 m) wird vom Kreisverband Imker Oberallgäu betreut. Der Imkerverein Bad Hindelang betreut die vereinseigene Belegstelle Giebelhaus (1049 m). Beide Belegstellen haben eine gesetzlich geschütze Schutzzone mit einem Radius von 10 km. Wegen der Buckfast-Biene suchen immer mehr Züchter sichere Gebirgsbelegstellen auf. Die Züchter kommen aus ganz Schwaben und zum Teil aus Oberbayern und Baden-Württemberg. Beide Belegstellen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Monika Theuring
Vorsitzende

Belegstelle Ostertal
Belegstelle Ostertal
Belegstelle Giebelhaus
Belegstelle Giebelhaus

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz

Universität Hohenheim mit der Landesanstalt für Bienenkunde gemeinsam mit dem IFOAM Apiculture Forum

Nach Bulgarien, Mexiko, Italien und Argentinien findet die

5. Internationale Öko-Imkereikonferenz vom 01. - 03. März

erstmals in Deutschland statt. Der diesjährige Austragungsort ist die Universität Hohenheim bei Stuttgart.

Unter dem Thema Imkerei und Honigbiene im Spannungsfeld von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt werden Praktiker und Experten aus aller Welt vom 1. - 3. März die veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Bio-Imkerei diskutieren.

Die Veranstaltung wird organisiert von der Universität Hohenheim, der dortigen Landesanstalt für Bienenkunde, dem Ökoverband Naturland sowie dem Imkereiforum der IFOAM (internationale Dachorganisation des Ökologischen Landbaus).  Von Freitag bis Sonntag bieten über 40 Referenten aus Praxis und Wissenschaft ein spannendes Programm.

Am Freitag den 1. März geht es um die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Imkerei. Unter anderen wird Walter Haefeker die europäische Agrarpolitik aus der Bienenperspektive beleuchten und Prof Stephan Lorenz von der Universität Jena wird sich mit der Frage beschäftigen, inwieweit Bienen, als Indikatoren nachhaltiger Entwicklung dienen können. Am Nachmittag referieren Prof. Tautz von der Universität Würzburg und Dr. Rüdiger Recknagel, der Vorstand der AUDI Stiftung Umwelt über mögliche Kooperationen von Wirtschaft und Imkerei. Die Beziehung zwischen Ökologischer Landwirtschaft und Imkerei wird von Prof. Urs Niggli, dem Leiter des Forschungsinstituts für biologischen Landbaus (FiBL) beleuchtet.

Am Samstag den 2. März dreht sich alles um die praktischen Herausforderungen in der ökologischen Imkerei. In Vorträgen und Workshops werden z.B. neue Wege in der Varroa Kontrolle aufgezeigt und Themen wie Reinfektion und Rückstandsproblematik, die Wahl eines guten Aufstellungsplatzes und Fragen des Tierwohls diskutiert. Beispiele der Stadtimkerei, der extensiven Berufsimkerei und genossenschaftlichen Imkerei zeigen alternative Wege auf.

Apitherapie ist das große Thema am Sonntag den 3. März. Hier geht es zum einen darum, was Apitherapie kann, aber auch um die Frage der Qualität der Produkte aus der ökologischen Imkerei.

Parallel zum sehr praxisorientierten Programm findet am Freitag und Samstag auch ein wissenschaftlicher Track in Englisch statt, bei dem neben wissenschaftlichen Themen, auch Erfahrungen aus der Praxis aus Afrika, Ägypten und Südamerika zu Wort kommen.

Nutzen Sie den Erfahrungsaustausch mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Praxis. Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite: https://organicapis.uni-hohenheim.de/

Dort geht es auch zur Anmeldung. Der Unkostenbeitrag für die gesamte Konferenz beträgt 120 Euro (für Spätbucher 140,-), für einen Tag 50 Euro (Spätbucher 60,-). Mittagessen und Kaffeepausen sind im Preis inbegriffen.

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreichen Besuch von Imkern und Imkerinnen aus aller Welt.

Manfred Fürst

Koordinator IFOAM Apiculture Forum (IAF)